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  • Der Kochkunstführer: Warum ein Buch von 1903 der heutigen Küche guttun würde

    Der Kochkunstführer: Warum ein Buch von 1903 der heutigen Küche guttun würde

    Ein Denkansatz zu Grundlagen, Abkürzungen und der Frage, was gutes Kochen eigentlich ausmacht Ausgangspunkt: Eine Garnitur im Dolder Grand In meiner Kochlehre im Dolder Grand Hotel sagte mein Lehrmeister eines Tages: Schlag es in «unserer Bibel» nach. Er meinte den Kochkunstführer von Auguste Escoffier, der im Regal stand wie in jeder ernstzunehmenden Küche. Schwer, unhandlich, keine Bilder,…

  • Management by Objectives: Was Drucker meinte – und was die Praxis daraus gemacht hat

    Management by Objectives: Was Drucker meinte – und was die Praxis daraus gemacht hat

    Ein Denkansatz zur Frage, warum ein gutes Konzept in der Umsetzung sein Gegenteil werden kann Ausgangspunkt: Ein Begriff, den alle kennen – und wenige hinterfragen Management by Objectives gehört zu jenen Konzepten, die in Organisationen so selbstverständlich geworden sind, dass kaum noch jemand fragt, was eigentlich damit gemeint war. MbO – das klingt nach klaren…

  • Die Darm-Hirn-Achse: Warum das Gehirn nicht allein entscheidet, wie es uns geht

    Die Darm-Hirn-Achse: Warum das Gehirn nicht allein entscheidet, wie es uns geht

    Ein Denkansatz zu den biologischen Grundlagen von Ernährung und psychischer Gesundheit Ausgangspunkt: „Mein Bauch hat mir das gesagt“ Vor einigen Wochen hat mein vierjähriger Sohn einen Streich gespielt. Als ich ihn danach fragte, warum er das gemacht habe, antwortete er ohne zu zögern: „Mein Bauch hat mir das gesagt.“ Ich musste schmunzeln. Nicht nur, weil…

  • Warum Essen im Gesundheitswesen fast immer funktional gedacht wird, obwohl seine Wirkung weit darüber hinausgeht

    Warum Essen im Gesundheitswesen fast immer funktional gedacht wird, obwohl seine Wirkung weit darüber hinausgeht

    Ein Denkansatz zur Rolle der Ernährung in psychiatrischen Kliniken In vielen psychiatrischen Kliniken ist Essen vor allem eins: eine Notwendigkeit. Drei Mahlzeiten am Tag, ausreichend Kalorien, hygienisch einwandfrei zubereitet, pünktlich serviert. Die Verpflegung funktioniert – im technischen Sinne. Und genau hier beginnt meine Frage: Warum denken wir Essen im Gesundheitswesen so konsequent funktional, obwohl die…

  • Mehr als nur Essen: Warum die Essatmosphäre in Kliniken therapeutisch wirkt

    Mehr als nur Essen: Warum die Essatmosphäre in Kliniken therapeutisch wirkt

    Eine Reflexion über einen unterschätzten Aspekt psychiatrischer Versorgung Ausgangspunkt: Eine alltägliche Szene Stellen Sie sich einen typischen Speiseraum in einer psychiatrischen Klinik vor: funktional eingerichtet, zweckmässig ausgeleuchtet, Menschen essen schweigend nebeneinander her. Manche ziehen sich lieber in ihr Zimmer zurück. Das Essen wird konsumiert, nicht zelebriert. Was auf den ersten Blick nach einer marginalen Randnotiz…